Archiv für Februar 2008

Mio und Navman wollen einen gemeinsamen Weg gehen

Ein eigenständiges Unternehmen mit einer eigenen Markenidentität, das soll das Ergebnis der Fusion von Mio und Navman sein. Auch die Produktlinie 2008 wurde hierauf zugeschnitten. Da beide Häuser auf eine langjährige Erfahrung mit einigen innovativen Produkten zurückblicken können, ist die Erwartung von noch besseren Ideen berechtigt.

Da Mio im Bereich der Hardware zu Hause ist und Navman den Bereich der Software abdeckt, ist die Wahrscheinlichkeit eines innovativeren Dienstleistungs- und Produktangebots sehr hoch. Samuel Wang, der Präsident von Mio Technology Corp., äußerte sich folgendermaßen: Das Jahr 2008 wird für alle Beteiligten ein sehr spannendes Jahr. Durch neue Mitarbeiter-Potentiale und erweiterte Vertriebsstrukturen wird die Chance, Marktführer in beiden Spezialgebieten zu werden, deutlich gesteigert.

Auch wenn sich Navman und Mio nun zusammen engagieren, die Marke Navman wird es vorerst noch in den Ländern geben, in denen der Name und die Marke noch vertrieben werden. In den Ländern, in denen Navman sich nicht mehr aktiv bewegt, werden die Bestandskunden von Mio weiter betreut.

Wie sich das neue Unternehmen in Zukunft aufstellen wird, dazu gibt es mehr Informationen am Stand von Mio auf der Consumer Electronics Show 2008 in Las Vegas.

Zufriedenheit bei T-Mobile über iPhone-Absatz

Elf Wochen ist das iPhone von Apple nun bereits auf dem Markt und der deutsche Exklusivpartner T-Mobile hat bereits 70.000 Verträge an den Mann gebracht. Philipp Humm, Chef von T-Mobile-Deutschland, teilte mit, dass die Hälfte hiervon mit Neukunden getätigt wurde. Mit diesen Absatzzahlen ist das Apple iPhone das mit Abstand am meisten verkaufte Mobilfunkgerät aus dem Repertoire im Hause T-Mobile.

Nachdem T-Mobile zum Start des Apple iPhones am 09.November des vergangenen Jahres die exklusiven Verkaufsrechte erhalten hat, hatte die mobile Internetnutzung einen riesigen Sprung nach vorne gemacht und T-Mobile rechnet mit einem weiteren Schub im Bereich des mobilen Internets. Die derzeitige Nutzung der Internetdienste liegt um das 30-fache höher als die durchschnittliche Verweildauer bei den anderen Vertragskunden. Damit wurden die eigenen Erwartungen der neuen iPhone Kunden um ein Vielfaches übertroffen.

Durch die erhöhte mobile Internetnutzung verbessern sich auch die Bilanzen von T-Mobile. Der durchschnittliche Monatsumsatz der iPhone-Nutzer liegt um das dreifache höher als bei den bisherigen Kunden von T-Mobile. Da die Tarife, die mit dem Apple Multimedia Endgerät verkauft werden, zwischen 50 und 90 Euro monatlich kosten und sich der amerikanische Technologiekonzern Apple davon rund ein Drittel einstreicht, kann man sich selbst ausrechnen, was insgesamt noch für den deutschen Mobilfunkanbieter T-Mobile übrig bleibt.

In Frankreich dagegen haben Mobilfunk-Anbieter bereits im ersten Monat 70.000 Endgeräte verkauft. Dies liegt aber auch daran, dass dort das Apple iPhone ohne Vertrag von der France Telecom verkauft wird. Der Run auf das Apple iPhone geht bei unseren Nachbarn ungebremst weiter.